Nichts in der Welt ist motivierender und bewegender als das Leben eines Menschen zu retten.

Der Iran ist ein Land mit einer 3000-jährigen reichen Kultur und gastfreundlichen Menschen. Dort haben Menschen mit verschiedener Religionen in Frieden und Toleranz zusammengelebt.

Aber heute unterdrückt eine islamistische Diktatur die Bevölkerung mit Fanatismus, Terror und Gewalt.

Grausame Menschenrechtsverletzungen sind im Iran an der Tagesordnung. Die Lage im Iran hat sich unter Hassan Rohani, der Präsident der Mullahs keineswegs verbessert. Dies bestätigen alle Berichte der UNO und internationalen Menschenrechtsorganisationen.

Das iranische Regime hat weltweit die schlimmste Hinrichtungsbilanz. In der Amtszeit von Rohani wurden nach staatlichen Angaben mehr als 3000 Menschen hingerichtet. Die Dunkelziffer ist noch weitaus höher.

Das Regime im Iran lässt weiter Minderjährige hinrichten, obwohl dies nach dem Völkerrecht verboten ist. Auch grausame und unmenschliche Strafen wie die Steinigung zum Tode, die Zwangsamputation von Gliedmaßen und Auspeitschungen gehören zu den Methoden, mit denen die Bevölkerung im Iran gequält wird.

Trotz dieser grausamen und beispiellosen Unterdrückung gibt es im Iran immer mehr Menschen, die sich für Menschenrechte, Freiheit, Demokratie und auch gegen Todesstrafe und Fanatismus einsetzen. Unsere Aktivitäten sollen nun diese Menschen mehr motivieren und stärken und denen Rückhalt geben.

 

Hilfen Sie für die Rettung der Festgenommene

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Bitte unterschreiben Sie diesen allgemeinen Aufruf der Menschenrechtsorganisationen! Dringender Appell an den UN-Generalsekretär Herrn António Guterres Sofortiger Hinrichtungsstopp und Abschaffung der Todesstrafe im Iran

Sehr geehrter Herr Generalsekretär,

die Todesstrafe ist eine grausame und unmenschliche Strafe, die gegen das Grundrecht des Menschen auf Leben und Würde verstößt. Das Teheraner Regime hat weltweit die schlimmste Hinrichtungsbilanz. Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl gibt es in keinem Land mehr Exekutionen als im Iran. Tausenden Gefangenen im Iran droht die Hinrichtung, darunter auch politischen Gefangenen und Angehörigen von Minderheiten.

Nach Aussagen von UN-Experten kommt die Hinrichtungspraxis im Iran willkürlichen Tötungen gleich. Die Gerichtsprozesse in dem Land entsprechen nie den internationalen rechtlichen Standards.

Im Iran werden auch Menschen hingerichtet, die zum Zeitpunkt der ihnen vorgeworfenen Tat noch minderjährig waren. Die Gesetze des Teheraner Regimes erlauben es, selbst neunjährige Mädchen und 15-jährige Jungen zum Tode zu verurteilen. Dies ist ein klarer Verstoß gegen das Völkerecht. Sowohl die UN-Konvention über die Rechte des Kindes als auch der Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte – beide vom Iran ratifiziert – verbieten die Hinrichtung von Menschen, die zum Tatzeitpunkt minderjährig sind.

Wir appellieren an Sie, sich mit allem Nachdruck für den sofortigen Hinrichtungsstopp und die Abschaffung der Todesstrafe im Iran einzusetzen.

Wir rufen die Vereinten Nationen auf, in allen zuständigen Menschenrechtsgremien darauf hinzuwirken, dass die weltweit gültigen Menschenrechte auch im Iran respektiert werden.